ALK Zaunkönig Aktionsgemeinschaft Lebenswertes Königstein ALK Plakat





ALK-Fotowettbewerb
"Fokus auf Königstein" ist das Motto der Aktion, unter dem während zwölf Monaten die Kurstadt beleuchtet werden soll. Einmal pro Quartal werden die besten Einsen­dungen prämiert. Den Siegern winken attraktive Prei­se. Der Stichtag für Einsen­dungen zur dritten Runde ist der 15. September 2016. mehr...



Weitere Artikel im
ALK Internet-Archiv


Höhere Kindergartengebühren nach Neubau

Nach dem Neubau des städtischen Kindergartens werden die Gebühren steigen. Dann werden die Eltern sich mit 40 Prozent an den Betriebs­kosten der Einrichtung beteiligen, wie dies jetzt schon im städtischen Kindergarten Schneidhain der Fall ist.

Die Tage des Kindergartens in der Eppsteiner Straße sind gezählt.
Ein Neubau wird jedoch höhere Elternbeiträge mit sich bringen.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte den niedrigeren Anteil von 37,5 Prozent an den Betriebskosten im Hinblick auf den maroden Zustand des Kindergartens in der Eppsteiner Straße beschlossen. Die ALK war mit ihrer Meinung unterlegen, den Beitrag der Eltern auf maximal ein Drittel der Betriebskosten zu begrenzen.

Was gehört zu den Betriebskosten?

So weit, so klar, fand die ALK-Fraktionsvorsitzende Nadja Majchrzak. Doch was gehört alles zu den Betriebskosten, von denen die Eltern 40 Prozent zu tragen haben, wollte die Stadtverordnete in einer Anfrage an den Magistrat wissen. Doch hinterher ist sie nicht klüger als vorher. Springender Punkt ist die Miete, die die Stadt an einen Investor zahlen müsste, falls dieser auf den Messerwiesen einen Kindergarten baut und an die Stadt vermietet, wie dies vorgesehen ist.

Bislang hatte die Stadt keine Mieten zahlen müssen

Bislang hatte die Stadt keine Mieten zahlen müssen, da die Kindergärten in Schneidhain und der Eppsteiner Straße in städtischem Besitz sind. Demnach waren die Mietkosten auch nicht in die Betriebskosten eingeflossen, zu denen sie eigentlich gehören. Deshalb fragte die Stadtverordnete jetzt, ob die Miete nach Einschätzung des Magistrats künftig zu den Betriebskosten gehört und umgelegt wird. Außerdem wollte sie in Erfahrung bringen, ob die Erhöhung bereits berechnet wurde und wie diese aussieht.

Mehrdeutige Auskunft des Bürgermeisters

Daraufhin stellte Bürgermeister Leonhard Helm vor der Stadtverordnetenver­sammlung klar, dass eine zu zahlende Miete grundsätzlich zu den Betriebskosten gehört. Es sei allerdings noch keine Entscheidung getroffen worden, mit welchem Anteil die Miete in die Berechnung der Gebühren einbezogen werde. Weiter merkte der Bürgermeister an, dass auch Abschreibungen und Finanzierungskosten zu den Betriebskosten gehören, allerdings seien diese bei den alten Kindergartengebäuden aus der Zeit der kameralistischen Haushaltsführung „nur in einem kleinen Bruchteil erfasst und mitkalkuliert“ worden. Insofern könne derzeit keine Aussage zu einer eventuellen Auswirkung auf die Benutzergebühren gemacht werden, so Helm.

Die ALK-Fraktionsvorsitzende bezeichnete diese Auskunft als ehrlich, aber mehrdeutig und damit unbefriedigend. Es sei im Interesse der Eltern, schon frühzeitig zu erfahren, auf welche Höhe die Gebühren in dem neuen Kindergarten etwa steigen werden. Interessant sei auch, ob im Zuge einer Gleichbehandlung die Stadt beabsichtige, künftig in die Kalkulation für den Kindergarten Schneidhain die erwähnten Abschreibungen und Finanzierungskosten einzukalkulieren, wie dies bislang nicht der Fall gewesen sei.

CDU, FDP und SPD setzten 40 Prozent durch

Majchrzak erinnerte daran, dass die ALK im Jahr 2013 gemeinsam mit den Grünen eine Erhöhung der Kindergartengebühren verhindern wollte. Den vorgeschlagenen Kompromiss, die Eltern mit 33 Prozent an den Betriebskosten zu beteiligen, wollten CDU, FDP und SPD nicht eingehen, sie setzten eine Beteiligung der Eltern von 40 Prozent durch. Nun bleibe nur zu hoffen, dass nach erfolgtem Umzug des städtischen Kindergartens in ein Mietobjekt die bereits jetzt schon hohen Kindergartengebühren nicht noch weiter steigen. (8.8.2016)


Kommentar senden
Haushaltsplan 2017:
ALK zieht Bilanz

Der Haushalt 2017 ist von CDU, FDP, SPD und Grünen beschlossen worden. Da die Vierer-Koalition die von der ALK eingebrachten Anträge durch die Bank ablehnte, hat die Wählerge­meinschaft dem Haushalt nicht zugestimmt. mehr...

Dr. Schlachter weist Helm-Vorwürfe in Sachen Verkehr und Kreisel zurück
Bürgermeister Leonhard Helm hat unlängst auf einen Leserbrief der früheren ALK-Fraktionsvorsitz­en­den Dr. Hedwig Schlachter mit heftigen Angriffen reagiert. Die will Schlachter nicht auf sich sitzen lassen. Die Attacken seien über­zogen und unberechtigt. Es sei schon bemerkenswert, mit wel­cher Breitseite der Bürgermeis­ter auf den Leserbrief einer Bürgerin reagiert habe. mehr...

ALK-Fotowettbewerb
geht in die Verlängerung

Gute Nachrichten für alle Fotografen: Die ALK verlängert den Einsendeschluss für ihren Wettbewerb "Fokus auf König­stein". Bis zum 15. September 2016 können nun Königsteiner Hobby-und Gelegenheits-Fotografen ihre Beiträge an fokus@alk-aktiv.de senden. Die besten Bilder werden wieder mit attraktiven Preisen honoriert. mehr...

Schneidhainer Senioren besuchten das FRTC

Am 5. Juli startete die diesjährige Schneidhainer Seniorenfahrt zum FRTC. So wird das Feuerwehr- und Rettungs­trainings­center in Frankfurt abgekürzt. Ortsbeiratsmitglied Wolfgang Gottschalk organisierte den Ausflug zum modernen und innovativen Ausbildungszentrum, das kaum ein vergleichbares auf der Welt findet. mehr...

"Frechheit"
So lautet die Schlagzeile eines zufällig entdeckten Leserbriefs zum Baugebiet Hardtberg/ Messerwiesen, der am 30. Juni 2016 in der Online-Ausgabe der Taunus Zeitung erschienen ist. Als Absender ist "taunus" angegeben: mehr...

Mammolshain: Neue Bausünde schließt sich nahtlos an alte an

In Königstein ist derzeit viel von Monster-Bauten die Rede. Ein solches Bauwerk droht nun nach Einschätzung der ALK auch im dörflich geprägten Ortskern von Mammolshain. Viele Bürger Mammolshains fragen sich derzeit, wie das überhaupt geht, da doch eine Gestaltungssatzung erarbeitet beschlossen wurde. mehr...

  ALK-Programm 2016
Fokus auf Königstein
 Die ALK ...
 Unser Fokus liegt auf Königstein
 35 Jahre im Stadtparlament
 Erfolgreich in Königstein
 Stadtbild gestalten
 Behutsame Stadtentwicklung
 Solide Finanzpolitik
 Bürgerbefragung zum Kurbad
 Flüchtlinge in Königstein
 Umwelt schützen
 Familie und Betreuung
 Vereine und Begegnung
 In der Mitte der Bürger
 Mehr Bürgerbeteiligung