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Philosophenweg: ALK begrüßt Vermittlungsangebot Die Aktionsgemeinschaft Lebenswertes Königstein (ALK) hat die Bereitschaft des früheren Bürgermeisters Bertram Huke begrüßt, im festgefahrenen Streit um den Philosophenweg zu vermitteln. Er sei für die Funktion eines Vermittlers prädestiniert, erklärte der ALK-Vorsitzende Robert Rohr. In seiner Amtszeit als Königsteiner Bürgermeister habe Huke mit der Nachbarstadt und deren Bürgermeister Kress gut zusammengearbeitet. Seinerzeit seien die Bebauungspläne für den Opelzoo von beiden Städten gemeinsam entwickelt worden, um die Zukunft des Zoos zu sichern. Außerdem habe Huke an der Ansiedlung des Unternehmens Fidelity mitgewirkt, wofür ein Gemarkungstausch zwischen den Nachbarstädten die Voraussetzung war. Im Gegenzug wurde vereinbart, dass Kronberg einen Teil der Fidelity-Gewerbesteuer an Königstein weiterleitet. Die Aktivitäten Hukes verdeutlichten aber auch, dass es nicht nur um die Interessen von Kronbergern und Königsteinern gehe, den Philosophenweg weiter als Weg zu benutzen, meinte Rohr. Huke in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Taunusklubs symbolisiere, dass auch Wanderer unabhängig von einem Wohnsitz in den beiden Burgstädten ein Interesse an der guten Fußwege-Verbindung zwischen Königstein und Kronberg über den Philosophenweg haben. Als interessant bewertete die unabhängige Wählergemeinschaft ALK den Vorschlag des Königsteiner Bürgermeisters Leonhard Helm, an den Schnittpunkten des Philosophenwegs mit dem Opelzoo automatische Eingänge zu installieren, die mit Hilfe eines Tickets geöffnet werden können. Eine solche Lösung hätte auch den Vorteil, dass sie nicht ausschließlich für Bürger von Kronberg und Königstein sondern für alle Wanderer gelte, erklärte Rohr. Ähnliche Systeme gebe es bereits in Parkhäusern und Schwimmbädern, erläuterte der ALK-Vorsitzende. Dies könne so aussehen, dass der Wanderer vor dem Zoo per Knopfdruck von einem Automaten ein Ticket erhalte, mit dem er den Eingang öffne. Dann habe der Passant je nach Programmierung der Karte beispielsweise 30 Minuten Zeit, um den Zoo zu durchqueren. Bei der Festlegung des Zeitlimits müsse bedacht werden, dass dort nicht nur stramme Wanderer, sondern auch Mütter mit Kinderwagen und Kind unterwegs seien. Wenn das Ticket dann am Ausgang des Zoos in einen weiteren Automaten gesteckt werde und die Zeit unter dem Limit von 30 Minuten liege, so öffne sich der Auslass automatisch. Habe sich aber der Wanderer auf seinem Weg durch den Zoo entschlossen, etwas länger zu verweilen und die Tiere genauer zu betrachten, so fordere der Automat je nach Dauer des Aufenthalts über 30 Minuten eine Nachzahlung. Sobald diese in den Automaten entrichtet sei, öffne sich das Tor. Der Einlass in den Zoo über den Philosophenweg könne auf bestimmte Zeiten beschränkt werden, beispielsweise zwischen sechs Uhr morgens und dem Einbruch der Dunkelheit. Dadurch sei auch ein besserer Schutz der Tiere vor nächtlichen Übergriffen gewährleistet. Der Wachdienst des Zoos müsse kontrollieren, ob nach einer gewissen Zeit alle Besucher die Fläche des Zoos verlassen hätten. (28.8.2007) |
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