Die aktuelle Planung zur klimaresilienten Umgestaltung der Stadtmitte hat sich gegenüber der im Juni 2025 von den Stadtverordneten
beschlossenen Entwurfsplanung stark verändert. Die aktuelle Planung wurde im Sommer in mehreren Führungen durch den Bauamtsleiter der
Stadt Königstein vorgestellt. Die ALK fordert vor Baubeginn der verschiedenen Bauwerke Transparenz zur Ausführungsplanung und den Kosten.
In den Führungen wurden die Baumaßnahmen erörtert, die erforderlich sind, um das Spülwasser vom Kurbad als Hauptquelle zur Bewässerung
in der Konrad-Adenauer-Anlage und im Kurpark, aber auch für ein etwa 150 Meter langes offenes Gerinne in der Hauptstraße zu nutzen.
So soll es am Kurbad keinen Schönungsteich mehr geben, sondern nur noch ein unterirdisches Betonbauwerk, aus dem das gesammelte Spülwasser zu
einem weiteren unterirdischen Betonbauwerk an der Adelheidstraße gepumpt werden soll, erklärt Günther Ostermann, Co-Fraktionsvorsitzender der ALK.
Der historische Ellasprudel würde ersetzt werden. Gleichzeitig soll auf dessen Areal eine aufwändige Aufbereitung des Spülwassers aus dem
Kurbad, dem Wasser aus den Straßeneinläufen der Graf-Stolberg-Straße und dem Drainagewasser des B8-Troges unterirdisch verbaut werden.
Eine bisher nicht vorgesehene Wasseraufbereitung, die mit permanenten Betriebs- und Wartungskosten für die Stadt verbunden ist, wird nur
notwendig, um das Wasser für den 150 Meter langen öffentlich zugänglichen Wasserlauf in der Hauptstraße und die auf dem Kapzuzinerplatz
geplante Springbrunnenanlage in einen hygienisch einwandfreien Zustand zu bringen.
(25.8.2026)
Nachtrag vom 26.8.2026: ALK-Antrag vertagt auf den 23. September
Weil die umfangreiche Tagesordnung im Bau- und Umweltausschuss (BUA) bis 23 Uhr nur zum Teil abgearbeitet werden konnte, wird unter anderem
dieser ALK-Antrag erst in einer zusätzlichen Sitzung des BUA am 23. September behandelt.